Eine Öfftung für die Oper
Mit einem „jubelumbrausten Othello" (Die Welt) verabschiedete er sich am 3. Juli von der Hamburgischen Staatsoper, „freudiger Applaus" (AZ München) begrüßte ihn am 18. September bei seinem Einstand mit Mozarts „Figaro" in der Bayerischen Staatsoper. August Everding - „ich kenne aus zehnjähriger Intendantenzeit an den Kammerspielen diese Stadt mit ihrem Charme und ihren Schwierigkeiten" - weiß um die „Ecken und Kanten", die ihn erwarten. Der neue Staatsintendant, auch mit Vorschuß-Kritik - „Opernseligkeit", „Startheater" - bedacht, kontert mit einem „unprogrammatischen Programm" in den „Blättern der Bayerischen Staatsoper": „Große Oper und Oper der Gegenwart - hoffentlich immer als Musiktheater dargeboten", „Ein gutes Ensemble, das es auszubauen gilt", und, unter anderem, „... gleich im ersten Jahr die Uraufführung einer zeitgenössischen Oper". Sein Anliegen seit vielen Jahren: