Vorvorverstärker und Übertrager
Die traditionellen Gebiete der HiFi-Technik sind mit einem unübersehbaren Angebot an Geräten geradezu überschwemmt, deshalb suchen manche Firmen nach Lücken im Angebot, die noch gewinnbringend ausgenutzt werden können. Dazu gehören zum Beispiel die Vorvorverstärker, auch „head-amplifiers" genannt, die durch das zunehmende Interesse an dynamischen Tonabnehmern an Bedeutung gewinnen. Begünstigt wird dies auch durch die praktischen Probleme der Übertrager und den bisher weitgehenden Verzicht auf „moving-coil"-Eingänge in Verstärkern und Receivern. Allerdings unternehmen auch die Hersteller von Übertragern große Anstrengungen, um deren Probleme zu lösen. In puncto Brummunempfindlichkeit zeigt zum Beispiel Fidelity Research sehr gute Ergebnisse. Auch die Frequenzumfänge sind generell sehr gut und Klirr- und Intermodulationsverzerrungen waren nie ein Problem. Da sich aber der höhere Aufwand auch im Preis niederschlägt, ist es zweifelhaft, ob solche Übertrager gegenüber gleichteuren Vorvorverstärkern noch konkurrenzfähig sind.