Einmal Horowitz und zurück
Daß er bei seinen seltenen Auftritten vom Publikum stehend empfangen wird, nimmt er als selbstverständlich hin: „Schließlich stehe ich ja auch." Vladimir Horowitz, von Jublern „der Gott des Klavieres" genannt, gab im vergangenen Jahr in New York erstmals ein „Konzert für Nichtamerikaner". Das Konzert wurde zum musikalischen Ereignis. Auch 1979 steigt Horowitz, einer der größten Pianisten des Jahrhunderts, wieder für ein ausländisches Auditorium auf das Podium. Wie immer seit Jahrzehnten: „Nur in den USA, nur am Sonntag, und auch da nur um 16.00 Uhr." Aus Anlaß dieses Sonderkonzertes am 6. Mai in New York veröffentlicht FONOFORUM ein Gespräch mit Vladimir Horowitz*).