Aufführungstradition und neue Sicht
Das kammermusikalische Oeuvre Bartöks ist leicht überschaubar: es umfaßt im Hauptteil sechs Streichquartette, zwei Violinsonaten, zwei Rhapsodien für Violine und Klavier, 44 Duos für 2 Violinen und die „Kontraste" für Klarinette, Violine und Klavier. Ferner gehören zu diesem Oeuvre einige frühe Werke: ein Klavierquartett (1898), ein Streichquartett (1898), eine Violinsonate (1903) und ein Klavierquintett (1904), schließlich auch Bearbeitungen für Violine und Klavier, die Freunde Bartöks mit seinem Einverständnis vornahmen, u.a. von ungarischen Bauernliedern.