Majestät des Pianos
Als er einmal vor offenem Mikrofon einen Radiomoderator wie einen Schuljungen zurechtwies, konnte der nur noch stammeln: „Jawohl, Vater!“ Der Ehrenname „Fatha“ blieb nicht umsonst an Earl Hines (1903-1983) haften: Er ist der geistige Vater aller folgenden Jazz-Pianisten, der kreative Knotenpunkt, aus dem sich die stilistischen Stränge entwickelten. Hans-Jürgen Schaal portraitiert Earl Hines zu dessen 100. Geburtstag am 28. Dezember.