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April 2006
Titelseite April 2006
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Pioniergeist als Tradition
Die „Sommerlichen Musiktage Hitzacker“ sind das älteste deutsche KammermusikFestival. Jürgen Gahre hat mit Markus Fein, dem künstlerischen Leiter, gesprochen und gibt einen Vorgeschmack auf den diesjährigen Jahrgang
Hänsel in der Turnhalle
Die Orchester und die Konzerthäuser gehen in die Schulen. Spätestens seit dem Aufsehen erregenden Programm der Berliner Philharmoniker haben die Verantwortlichen erkannt, dass sie nicht auf den Publikumsnachwuchs warten können. Einige Institutionen haben mittlerweile sogar Patenschaften für Klassen oder ganze Schulen übernommen. Jörg Hillebrand stellt beispielhafte Projekte vor.
Kosmos im Schatten
Abgesehen vom legendenumrankten Requiem fristen Mozarts Geistliche Werke im Vergleich etwa mit den Opern und Konzerten in der Rezeption eher ein Schattendasein. Christoph Vratz stellt sie vor und empfiehlt hörenswerte Aufnahmen.
„… auf die Harmonie gesetzt“
Neuaufnahmen zum Mozart-Jahr lenken die Aufmerksamkeit auf die Bläserkammermusik, auf die Harmoniemusik und das daraus hervorgegangene Bläserquintett. Ein historischer Gattungsüberblick von Jörg Hillebrand.
Logik des Herzens
In den USA zählt Osvaldo Golijov zu den erfolgreichsten Komponisten seiner Generation.Aus der Musik verschiedener Kulturen entwickelt er eine Sprache, die Elemente jüdischer Tradition ebenso selbstverständlich benutzt wie Romanzen des Mittelalters oder Musik aus dem arabischen Raum. Ende Januar war sein für Dawn Upshaw geschriebener Liederzyklus „Ayre“ erstmals in Europa zu hören. Martin Demmler hat den Komponisten in London getroffen.
Universalist und Orchester-Erzieher
Vor hundert Jahren wurde der Dirigent Antal Doráti geboren, der in den 1950er Jahren beim Label Mercury Records Schallplattengeschichte geschrieben hat. Götz Thieme erinnert daran.
Keine lauten Töne
Mit über 200 Schallplatteneinspielungen gehört Helmut Müller-Brühl zu den produktivsten deutschen Dirigenten der Gegenwart. Über den Wandel seines Interpretationsansatzes sprach der gebürtige Rheinländer mit Matthias Hengelbrock.
Auferstehung als Hobby
Wohl kaum ein Interpret von internationalem Rang ist so auf ein einziges Werk fixiert wie Gilbert Kaplan auf Gustav Mahlers zweite Sinfonie. Dabei ist das Dirigieren für ihn stets Nebentätigkeit geblieben. Anlässlich eines Vortrags, den Kaplan bei den Mahler-Musikwochen in Toblach hielt, hat Jörg Hillebrand mit ihm gesprochen.
Antipode aus Passion
Richard Tognetti hat das Australien Chamber Orchestra zum erfolgreichsten Kammerorchester „down under“ gemacht. Er schimpft auf Mozart, verachtet Delius und brilliert von Bach bis zu Pink Floyd. Jetzt tourt Tognetti mit seinem Orchester durch Europa. Mit Kai Luehrs-Kaiser sprach er über das Übel der Spezialisierung, über Heimatlosigkeit und gefährliche Säle.
Sprungbrett München
Nachdem sie den ersten Preis beim ARD-Musikwettbewerb gewonnen hatte, begann ihre internationale Karriere.Warum die Flötistin Magali Mosnier dennoch weiter im Orchester spielen möchte, verriet sie in Paris Bjørn Woll.
Ein Leben mit Enescu
Die Klaviermusik George Enescus führt in Konzertsälen wie auf CD eher ein Schattendasein. Mit Luiza Borac hat sie nun allerdings eine starke Fürsprecherin gefunden. Gregor Willmes traf die rumänische Pianistin in Bukarest.
Ozeanisches Temperament
Jonathan Lemalu ist der Südsee-Rapper unter den Opernstars.Vermarktet als gemütliches Schokoladenbärchen, neigt der 29-Jährige in Wirklichkeit zu eruptiver Expressivität. Er schwärmt für Hiphop, Rugby und Yoga. Kai Luehrs-Kaiser traf den Neuseeländer am Rande von Proben an der Bayerischen Staatsoper in München.
Zeit zum Reifen
Bei Altmeisterin Elisabeth Schwarzkopf hat er sich den letzten Schliff geholt. Mittlerweile zählt Thomas Hampson selbst zu den prominentesten Sängern seiner Generation. In London sprach der Sänger mit Bjørn Woll unter anderem über die Gefahren für junge Sänger, Mahlers musikalischen Kosmos und Mozarts Genie.
EMPFEHLUNGEN DES MONATS
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Der gehupte Boogie
Die synthetischen Trendstile von heute heißen Raggaton oder Cubaton, vor 60 Jahren war es Rhythm & Blues: eine Mischung aus Swing und Boogie, Blues und Gospel. Der König des R&B hieß Louis Jordan, aber jeder „Honker“ besaß ein Fürstentum. Von Hans-Jürgen Schaal.
Amerika in klein
„Ich war noch niemals in New York“, singt Udo Jürgens. Theo Bleckmann lebt in New York. Er war noch niemals in Las Vegas, doch zum 100. Jubiläum ihrer Gründung widmet er der Stadt des Spiels und Entertainments eine „Las Vegas Rhapsody“ mit dem spritzigen Untertitel „The Night They Invented Champagne“. Was den Sänger an der Traumwelt in der Wüste von Nevada so fasziniert, verriet er Berthold Klostermann.
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Netzprobleme
Der Strom aus der Steckdose wird heute als selbstverständlich angesehen und selten hinterfragt. Doch gerade seine Qualität hat entscheidenden Einfluss auf die Klangqualität einer Anlage – und von Qualität kann man heute eigentlich nicht mehr sprechen. Von Carsten Barnbeck.
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