Untergangsdrama einer mordsüchtigen Welt
Sein Großvater schuf mit „Dr. Faustus“ den wohl bedeutendsten Musikroman der Weltliteratur, sein Vater spielte als Berufsmusiker gemeinsam mit der Schwester Yehudi Menuhins. Nun reist der studierte Pianist, Theologe und Psychologe Frido Mann in Form eines „autobiographischen Essays“ durch die Musikgeschichte. Anders als Thomas Mann, der Wagners Werk „so stimulierend, wie sonst nichts auf der Welt“ auf seinen Kunsttrieb empfand, hat der Enkel zu diesem Komponisten ein kritischdistanziertes Verhältnis.